Das Schulprogramm Der Grundschule Darme
 
 
aktualisiert: Dezember 2011


Der Anhang zum Schulprogramm ist in der Schule nachzulesen. Sprechen Sie uns gerne an!
 

Vorwort

Das niedersächsische Schulgesetz besagt, dass jede Schule sich im Rahmen der Eigenverantwortung ein Schulprogramm gibt. Es legt u.a. Grundsätze für die Erfüllung des Bildungsauftrages fest und gibt Auskünfte über Leitbild und Entwicklungsziele.
Das Schulprogramm wendet sich an Lehrkräfte, Mitarbeiter, Eltern und andere interessierte Menschen.
Es dient dazu, die Qualität der Schule an ihrem jeweiligen Standort zu sichern und zu verbessern, um den an ihr unterrichteten Schülerinnen und Schülern den bestmöglichen Bildungsgang zu ermöglichen. Grundlage für das Schulprogramm ist der Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen.
Unsere Schule ist seit dem 1. August 2007 Mitglied des Schulverbundes Lingen II. Die Schulen des Verbundes arbeiten sehr eng zusammen und haben die Schulprogrammentwicklung in weiten Teilen gemeinsam durchgeführt.
 
So wie Veränderungsabsichten und ihre mittelfristige Umsetzung einen fortlaufenden Prozess bedeuten und neue Entwicklungsziele nach sich ziehen, so wird auch die Darstellung in diesem Schulprogramm nur von begrenzter Aktualität sein. Jede Ergänzung wird dies dokumentieren.

Lingen im November 2011

Inhalt
     
Vorwort
 
 
1. Situationsbeschreibung der Schule  
1.1 Geschichte der Schule  
1.2 Logo  
1.3 Homepage  
1.4 Rahmenbedingungen  
1.5 Bildungsregion und Schulverbund  
     
2. Leitbild  
     
3. Bestandsaufnahme  
3.1 Ergebnisse und Erfolge (Qualitätsbereich I)  
3.1.1 Zufriedenheit der Beteiligten – Beratungskonzept  
3.1.2 SEIS  
3.2 Lernen und Lehren (Qualitätsbereich II)  
3.2.1 Schuleigenes Curriculum  
3.2.2 Leistungsbewertung  
3.2.3 Methodenkonzept  
3.2.4 Hausaufgabenkonzept  
3.2.5 Sprachförderkonzepte  
3.2.6 Förderkonzept  
3.2.7 SEIS  
3.3 Schulkultur (Qualitätsbereich III)  
3.3.1 Schule als Lebensraum  
3.3.2 Kooperation mit Schulen und anderen Partnern  
3.3.3 Gesundheitsförderung  
3.3.4 Umgang mit Beschwerden  
3.3.5 Mitwirkung und Verantwortungsbereiche der Schüler  
3.3.6 SEIS  
3.4 Schulmanagement (Qualitätsbereich IV)  
3.4.1 Unterrichtsorganisation  
3.4.2 SEIS  
3.5 Lehrerprofessionalität (Qualitätsbereich V)  
3.5.1 Unterrichtsbesuche und Mitarbeitergespräche  
3.5.2 SEIS  
3.6 Ziele und Strategien der Schulentwicklung (Qualitätsbereich VI)  
3.6.1 Evaluation  
3.6.2 SEIS  
3.6.3 Befragung zur offenen Ganztagsschule            
     
4. Entwicklungsziele  
4.1 Schule  
4.2 Schulverbund  
     
5. Maßnahmenplanung  
     
6. Fortbildungskonzept  
     
7. Qualitätssicherung  
     
Anhang  

 

1. Situationsbeschreibung der Schule

1.1 Geschichte der Schule
Die Grundschule Darme ist eine Schule für Schülerinnen und Schüler aller Bekenntnisse. (Im Folgenden wird wegen der besseren Lesbarkeit nur noch die männliche Form verwendet.) Schulträger ist die Stadt Lingen. Sie befindet sich am Ortsrand Lingens, im Ortsteil Darme.
Erst im Jahr 1914 wurde die erste Schule für Darme fertiggestellt. Vorher gingen Darmer Kinder in Schepsdorf zur Schule. Die Schule in Darme stand an der Schüttorfer Straße, dort wo sich heute die Firma Wiggerthale befindet. Schon als die ersten 85 Schüler einzogen, war die Schule zu klein. Weil nach kurzer Zeit der Lehrer Klaphecke im 1. Weltkrieg als Soldat gefallen war, hatte die Schule keinen Lehrer mehr und die Kinder mussten für einige Zeit wieder nach Schepsdorf laufen.
1918 gab es schon 115 Schüler in zwei Klassen, es gab jedoch nur einen Klassenraum, weshalb die Kinder teilweise am Nachmittag Unterricht hatten. 1919 wurde mit einem Erweiterungsbau begonnen, der 1923 fertig gestellt war. Inzwischen gab es 3 Lehrer und 3 Klassen, aber nur 2 Klassenzimmer. 1927 bekam die Schule elektrischen Strom. 1933 hatte die Schule schon 127 Schüler und wenig Platz.
Im Oktober 1944 (7 Monate vor Ende des 2. Weltkriegs) wurde die Schule zur Verpflegungsstation für Schanzenarbeiter, die Panzergräben im Emsland bauen mussten. Die Schüler wurden – wenn überhaupt – in der Kleinen Kapelle oder der Gaststätte „Grüner Jäger“ beschult.
Am 5. April 1945 war in Lingen der Krieg zu Ende. Am 10. April betrat Lehrer Spratte wieder die Schule. Die Schüler halfen ihm bei der Reinigung und der Reparatur der Schule und der Möbel.
Ende August 1945 wurde die Schule für die ersten 4 Jahrgänge mit 100 Schülern wieder eröffnet. Am 16. Oktober begann auch für die oberen Jahrgänge der Unterricht. Es waren 167 Schüler und 2 Lehrer. Erst 1947 kam die 3. Lehrperson an die Schule. Die Schule war wieder zu klein und man dachte über eine Erweiterung nach.
Man fand einen neuen Standort beim Bauern Reinel, dem man ein Grundstück im neuen Ortskern abkaufte. Am 10. Dezember 1953 war die neue Schule fertig gestellt – 2 Klassenzimmer, 1 Gruppenraum und eine Hausmeisterwohnung – am 8. Januar 1954 begann der Unterricht in der neuen Schule. Der 3. und 4. Jahrgang bildete die Klasse 2, der 6. und 7. Jahrgang die Klasse 3. Als die Schule 1956 5-klassig und 1957 6-klassig wurde, war sie schon wieder zu klein. 1958 wurden im 2. Bauabschnitt 2 Klassenräume, 1 Lehrerzimmer, 1 Lehrmittelraum und ein Schulleiterzimmer gebaut. 1959 wurde dieser Teil der Schule bezogen, es war kein Nachmittagsunterricht mehr nötig.
Schon bald war die Schule wieder zu klein. Es gab 6 Klassenräume für 7 bzw. 8 Klassen. Die Schule sollte nochmals erweitert werden: 5 Klassenräume, 1 Physikraum, 1 Werkraum und endlich eine Toilettenanlage. Am 10. Mai 1964 wurde der Schulerweiterungsbau eingeweiht.
Ab jetzt wurde die alte Schule am Kanal nicht mehr benutzt und sie wurde verkauft. 1966 besuchten 355 Schüler die Schule, es gab dafür 9 Lehrpersonen. Der damalige Rektor Montag rechnete mit noch mehr Wachstum und dachte schon über ein zweites Schulsystem in Darme nach – er sollte Recht behalten.
Im Sommer 1967 wurde die Vorhersage des Rektors Montag wahr. Es wurde aus der Volksschule Darme mit 9 Jahrgängen die Grundschule Darme mit 4 Jahrgängen im alten Gebäude und die Hauptschule Darme mit 5 Jahrgängen an der Kiesbergstraße.
1969 wurde die neue Turnhalle, ein Jahr später die Schwimmhalle eingeweiht.
Im Sommer 1972 wurde an der Grundschule Darme ein Schulkindergarten eingerichtet für die schulpflichtigen aber noch nicht schulfähigen Kinder. Der Schulkindergarten befand sich bis zum Sommer 2007 an der Grundschule Darme.
Im Februar 1982 wurde Helmut Sander als Schulleiter eingeführt. Er leitete die Schule bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2001. Im Februar 2002 übernahm Maria Weßling-Wiewel die Leitung der Schule.
Seit 1989 hatte die Grundschule Darme immer zwischen 160 und 170 Schülern (einschl. Schulkindergarten). Die Schülerzahlen gehen jetzt auch in Darme zurück, sodass nach Auflösung des Schulkindergartens nun um die 140 Schüler an der GS Darme unterrichtet werden.
Aus der Schwimmhalle wurde zwischenzeitlich eine Gymnastikhalle, der Schulhof wurde im Jahr 2000 neu gestaltet.
(weitere Informationen zur Geschichte der Schule finden sich im Buch „Darme – von einer Bauernschaft zu einem Stadtteil 1302 – 2002, herausgegeben von der Interessengemeinschaft Chronik Darme)

1.2 Logo
Seit dem Jahr 2004 besitzt die GS Darme ein eigenes Logo. Vorschläge und Entwürfe kamen aus der Elternschaft und dem Kollegium.
s. Anhang 1

1.3 Homepage
Zu Beginn des Schuljahres 2007/2008 wurde beschlossen, eine Homepage für die GS Darme zu entwickeln.
Diese Homepage enthält folgende Aspekte und Rubriken:
Das Schulprogramm ohne Anhang, das Leitbild, eine Vorstellung des Schulteams (Kollegium und Mitarbeiter, Klassen, Schulvorstand, Schulelternrat und Förderverein), Aktivitäten und Projekte der Schule (Schulleben), Auszüge aus dem Schulalltag, Links für Kinder und Eltern, ein Gästebuch und aktuelle Termine.
Seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 ist die Homepage unter der Adresse www.grundschule-darme.de erreichbar.

1.4 Rahmenbedingungen
Einzugsgebiet und Lage:
IIm Lingener Ortsteil Darme wohnen z.Zt. ca. 4180 Einwohner. Zum Einzugsgebiet der Schule gehören zum größten Teil Einfamilienhäuser und auch einige Mehrfamilienhäuser. Es gibt ältere Wohnsiedlungen und auch neu erschlossene Siedlungen im direkten Umfeld der Schule. Der überwiegende Teil der Schüler kann die Schule mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichen. Einige wenige Schüler aus dem Gebiet Hanekenfähr werden mit dem Taxi befördert.
Die GS Darme verfügt über einen großzügig angelegten Schulhof im Grünen mit Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für die „Bewegte Pause“ (s. Anhang 20). Die Spielmöglichkeiten werden immer wieder durch den Förderverein ergänzt (s. Anhang 19.6).
Gegenüber der Schule liegen die Sportplätze des SuS Darme und eine Street-Soccer-Arena. Außerdem gehören eine Turnhalle und eine Gymnastikhalle zum Schulgelände. Für den Unterricht im Freien steht ein grünes Klassenzimmer zur Verfügung, ein weiteres wurde vom Förderverein zum Sommer 2008 fertiggestellt. Hierfür erhielt die Grundschule den Umweltpreis 2008 der Stadt Lingen.

Erreichbarkeit:
Folgt man der B70 stadtauswärts in Richtung Rheine, biegt man gegenüber dem Autohaus Brünen rechts in die Straße „An der Kapelle“ (Hinweisschild: „Sportanlagen“) ein. Diese Straße führt immer geradeaus bis zur Schule. Parkplätze befinden sich vor dem Schulgebäude.

Soziale Situation:
Die GS Darme hat z.Zt. 135 Schüler, davon sind 20 Kinder mit Migrationshintergrund. Die Kinder sind auf 8 Regelklassen verteilt. Bis zum Schuljahr 2006/07 befand sich an der GS Darme noch ein Schulkindergarten.
Zum Kollegium gehören 10 Kolleginnen, 1 Lehramtsanwärterin, 3 päd. Mitarbeiterinnen, 1 Hausmeister, 1 Sekretärin.

Verlässliche Grundschule:
Die GS Darme ist seit 2001 „verlässlich“. Das bedeutet, dass für die Klassen 1 bis 4 ein Unterrichts- und Betreuungsangebot von 8 – 13 Uhr besteht.

Unterrichtszeiten Pausenzeiten
  7.45 – 7.55 Uhr (10 min.)
7.55 – 8.05 Uhr "Ankommzeit"
8.05 – 9.00 Uhr 9.00 – 9.05 (Lehrerwechsel)
9.05 – 9.50 Uhr
9.50 – 10.00 Uhr
gemeinsames Frühstück
10.00 – 10.20 Uhr (20 min.)
10.20 – 11.05 Uhr 11.05 – 11.15 Uhr (10 min.)
11.15 – 12.00 Uhr 12.00 – 12.15 Uhr (15 min.)
12.15 – 13.00 Uhr  
13.00 – 13.30 Uhr Mittagessen
13.30 – 14.30 Uhr Hausaufgabenbetreuung
14.30 – 15.30 Uhr Arbeitsgemeinschaften

Offene Ganztagsschule:
Im Herbst 2008 wurde innerhalb der Schulgemeinde das Interesse an einem Angebot der offenen Ganztagsschule ermittelt. (Konzept s. Anhang 2.1).
Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 gibt es neben Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung auch AG-Angebote im Nachmittagsbereich.

Sportfreundliche Schule:
Im August 2009 bekam die GS Darme für besonderes Engagement im Sport und in der Gesundheitserziehung für drei Jahre die Auszeichnung „Sportfreundliche Schule“ verliehen.

Kollegium und Mitarbeiter:  
Lehrpersonen:  
Frau Weßling-Wiewel Schulleiterin
Frau Hegger Fachleitung Deutsch
Frau Jose Fachleitung Sport
Frau Knese Betreuung der Homepage
Frau Lambers Fachleitung kath. Religion
Frau Niestradt Lehramtsanwärterin
Frau Reckeweg Fachleitung Englisch und ev. Religion
Frau Schmidt Fachleitung Musik
Frau Scholz Fachleitung Sachunterricht / Personalobfrau
Frau Schulte-Wess Fachleitung Kunst/Textil/Werken
Frau Trepohl Fachleitung Mathematik
Frau Weber Förderschullehrerin (RIK)
   
Pädagogische Mitarbeiter:  
Frau Engel-Hatesaul päd. Mitarbeiterin
Frau Hermes päd. Mitarbeiterin
Frau Sebastian päd. Mitarbeiterin

Die Schulverwaltung wird montags bis donnerstags am Vormittag von 7.45 – 11.30 Uhr unterstützt von der Schulsekretärin Frau Hegge. Um das Schulgebäude und die Umgebung der Schule kümmert sich der Hausmeister Herr Franken.
Seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 bereichert Frau Große-Brockmann im Rahmen des BFD im Sport unser Team.

Raumsituation:
Zur Schule gehören:

  • 8 Klassenräume
  • 1 Musikraum
  • 1 Mehrzweckraum (Werken, Film, AG usw.)
  • 1 Hausmeisterraum
  • 1 Durchgangsraum als Gruppenraum
  • 1 Küche
  • 1 Speiseraum
  • 1 Lehrerzimmer
  • 1 Sekretariat
  • 1 Schulleiterzimmer/ Besprechungszimmer
  • 1 Medien-/ Lehrmittelraum
  • 5 kleine Gruppenräume für Betreuung, Angebote der offenen Ganztagsschule und vorschulische Sprachförderung.

Weiterführende Schulen:
Die zuständige Schule für Kinder, die die GS Darme verlassen, ist die HRS Friedensschule. Darüber hinaus haben die Eltern die Möglichkeit für ihre Kinder folgende weiterführende Schulen zu wählen:
- HRS Marienschule (kath. Angebotsschule)
- Gymnasium Georgianum
- Franziskusgymnasium (kath. Angebotsschule)
- Gymnasium Leoninum Handrup (kath. Angebotsschule)
- Gesamtschule Emsland
s. Anhang 19.2

Lernmittelausleihe:
Seit dem Schuljahr 2004/2005 können die Lernmittel (Schulbücher) ausgeliehen werden (s. Anhang 2.2).

1.5 Bildungsregion und Schulverband
Wie alle anderen Schulen ist auch die GS Darme daran interessiert Schulentwicklung zu betreiben. Im Jahr 2006 hatte die GS Darme die Möglichkeit, der Modellregion Emsland als Projektschule des Projekts „Erweiterte Eigenverantwortung in Schulen“ beizutreten.
Zum Schuljahr 2007/2008 hat das Kultusministerium kleinen Projektschulen mit weniger als 20 Vollzeitlehrereinheiten die Möglichkeit gegeben, freiwillige Verbünde zu bilden, um gemeinsame Ressourcen zu nutzen und arbeitsteilig zu arbeiten. Acht Lingener Grundschulen haben bislang diese Möglichkeit genutzt:

Lingen I GS Baccum, GS Bramsche, GS Gauerbach, Erich-Kästner-Schule, Overbergschule
Lingen II Castellschule, GS Darme, Johannesschule, GS Schepsdorf

s. Anhang 19.1

Beide Verbünde arbeiten sehr eng auf Schulleiterebene zusammen und haben die Schulprogrammentwicklung in weiten Teilen gemeinsam durchgeführt, was sich in den erstellten Konzepten ausdrückt. Die dazu gehörigen Maßnahmen entwickelt jede Schule eigenständig. Unterstützung und Fortbildung erfahren wir dabei durch die Schulentwicklungsberater der Landesschulbehörde.

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2. Leitbild

 

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3. Bestandsaufnahme

3.1. Ergebnisse und Erfolge (Qualitätsbereich I)

3.1.1 Zufriedenheit der Beteiligten – Beratungskonzept
Ein Beratungskonzept liegt vor. s. Anhang 3

3.1.2 SEIS 2008
Schüler/innen und Eltern zeigen übereinstimmend hohe bis sehr hohe Zustimmungswerte in Bezug auf das erreichte Leistungsniveau an Ihrer Schule.
Nach eigener Aussage sowie nach Aussage der Lehrer können die Schüler im Team arbeiten, sich selbst gut einschätzen und Informationen, die für ihre Arbeit notwendig sind, selbst finden.
Auffallend viele Eltern äußern sich zu den Fragen des Kriteriums „Schullaufbahn und weiterer Bildungsweg” kritisch. Die meisten Werte weichen hier stark von den Einschätzungen der Lehrer ab. s. Punkt 4.1 und 5.

3.2. Lernen und Lehren (Qualitätsbereich II)

3.2.1 Schuleigenes Curriculum
Arbeitspläne
Zum Schuljahr 2006/2007 wurden die Rahmenrichtlinien des Niedersächsischen Kultusministeriums abgelöst durch überarbeitete kerncurriculare Vorgaben für alle Fächer. In schulübergreifenden Fachkonferenzen der beiden Schulverbünde Lingen I und II wird die Umsetzung der Kerncurricula gemeinsam durchgeführt und über die Fachkonferenzen in der Einzelschule verbindlich in die Schulen übertragen.
Die schuleigenen Arbeitspläne für die einzelnen Fächer befinden sich in einem Ordner im Lehrerzimmer.
Medienerziehung
Ein Medienkonzept liegt vor. s. Anhang 4

3.2.2 Leistungsbewertung
Die Grundsätze zur Leistungsbewertung werden in den jeweiligen schulübergreifenden Fachkonferenzen entwickelt und festgeschrieben und setzen die Vorgaben der Kerncurricula um. Sie wurden in der Gesamtkonferenz am 25.03.09 verabschiedet und befinden sich in einem Ordner im Lehrerzimmer. Schüler und Eltern werden durch die Klassen-, bzw. Fachlehrer auf Elternabenden/im Unterricht informiert.
Grundsätze zur Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens wurden auf Schulverbundsebene erarbeitet. Hierzu wurden Vorlagen zur differenzierten Beobachtung entwickelt und in der Gesamtkonferenz zur Abstimmung gebracht.
s. Anhang 5

3.2.3 Methodenkonzept
Ein Methodenkonzept liegt vor. s. Anhang 6

3.2.4 Hausaufgabenkonzept
Ein Hausaufgabenkonzept liegt vor. s. Anhang 7

3.2.5 Sprachförderkonzepte
Konzepte zur Sprachförderung vor der Einschulung und von Kindern nichtdeutscher Muttersprache liegen vor. s. Anhang 8.2

3.2.6 Förderkonzept
Ein Förderkonzeptliegt vor. s. Anhang 8

3.2.7 SEIS 2008
Die inhaltliche und fachliche Zusammenarbeit hat nach Aussage der Lehrer einen hohen Stellenwert. Ein sehr hoher Anteil des Kollegiums arbeitet gemeinsam an der curricularen Weiterentwicklung der Schule.
Die Umfragewerte ergeben, dass an der GS Darme Methodenvielfalt selbstverständlich ist.
Alle Befragtengruppen bestätigen den Lehrern, dass sie den Schülern helfen, gut mit anderen auszukommen und dass sie klare Erwartungen in Bezug auf Hausaufgaben haben.
Transparenz im Bereich der Leistungserwartung wird positiv hervorgehoben.

3.3. Schulkultur (Qualitätsbereich III)

3.3.1 Schule als Lebensraum

Die Grundschule soll den Kindern ein Umfeld bieten, in dem sie zusammen mit anderen lernen und arbeiten. Ein positives Schulklima erleichtert allen Kindern das Arbeiten und Zusammenleben in der Gemeinschaft. Daher spielt das Schulleben eine große Rolle. Feste, Gottesdienste, Ausflüge und ähnliche Aktivitäten lockern den Schulalltag auf, bieten den Kindern Abwechslung und schöne Erinnerungen, durch die die Schulgemeinschaft gestärkt wird.
Schulordnung liegt vor. s. Anhang 8

Konzept zur Gewaltprävention liegt vor. s. Anhang 10
Konzept zur Integration neuer Mitarbeiter liegt vor. s. Anhang 11

Regelmäßig wiederkehrende Schulveranstaltungen
Folgende Veranstaltungen finden regelmäßig in der GS Darme statt

Feste und Feiern:
  · Einschulungsfeier
· Abschlussfeier
· Adventssingen
· Weihnachtsfeier oder Klassenfest
· Rosenmontag
· Schulfest mit Projektwoche

Gottesdienste:
  · Schulanfang
· Advent
· Aschermittwoch (nur kath. Schüler)
· Abschluss
· Einschulung

Ausflüge
Kulturelle Veranstaltungen
Sportliche Aktivitäten
Gemeinsame Aktivitäten des Kollegiums
Zu Inhalt und Ablauf der einzelnen Veranstaltungen s. Anhang 12

Projekte:
  · Büchereibesuche
· Informationstag in der Bücherei
· Vorleseprojekt im Kindergarten
· Klasse!Kids
· Erste Hilfe
· LOGO – zur Prävention gegen sex. Gewalt und Missbrauch
· UBUNTU – Gemeinsam sind wir stark
· Gesundes Frühstück
· Energie- und Abfallsparen in der Grundschule
· Schuleingangstest „Zauberwald“ – ein Diagnoseverfahren für Vorschulkinder
s. Anhang 13

Wettbewerbe
Zur Stärkung der individuellen Fähigkeiten der Schüler trägt auch die Teilnahme an diversen Wettbewerben unterschiedlichster Art bei.
Schüler der GS Darme nehmen regelmäßig an folgenden Wettbewerben teil:

Sportliche Wettkämpfe
  · Bundesjugendspiele Leichtathletik
· Leichtathletikwettkampf des VfL auf Stadtebene
· Jugendsportabzeichen
· Low-T-Ball Schulmeisterschaft
· Schwimmmeisterschaft der Grundschulen
· Fußballturnier der Grundschulen
· City-Lauf
·Stadtturnfest
s. Anhang 14

Sonstige Wettbewerbe
Kunst:
  · Malwettbewerb der Volksbanken/Raiffeisenbanken
· Malwettbewerb „Kimba hilft Kindern“

Mathematik:
  · Matheolympiade
· Mathematikwettbewerb Känguru

Deutsch:
  · Vorlesewettbewerb „Plattdeutsch“
s. Anhang 15

Arbeitsgemeinschaften
In der GS Darme gab es in den letzten Jahren unterschiedlichste Arbeitsgemeinschaften. s. Anhang 16

Außerschulische Lernorte
Durch das Aufsuchen außerschulischer Lernorte zu bestimmten Themenbereichen erfolgt eine Öffnung der Schule nach außen. Die Lebenswirklichkeit der Kinder wird in den Lernalltag integriert und evtl. erweitert. Es werden verschiedene Sinne angesprochen, die Wahrnehmung gefördert und die Gelegenheit zu sozialen Erfahrungen gegeben. Dadurch kann die Motivation der Schüler gesteigert werden. Unterrichtsinhalte sollten so oft wie möglich durch die originale Begegnung mit dem Inhalt ergänzt werden. In der näheren und weiteren Umgebung bieten sich zahlreiche außerschulische Lernorte an. Die Auswahl hängt von den behandelten Themen, vom Interesse und den (auch finanziellen) Möglichkeiten der jeweiligen Klassen ab.

Lernorte sind:
  · Gemeindebücherei
· Stadt- und Hochschulbücherei
· RWE-Zentrum
· Wasserverband Lingener Land
· Ortsverwaltung Darme
· Stadt Lingen
· Polizei
· Jugendverkehrsschule
· Heimatverein
· Christ-König Kirche, Johanneskirche
· Haus kirchlicher Dienste
· Feuerwehr Lingen
· Tierpark Nordhorn und Rheine
· Emslandmuseum
s. Anhang 17

Eigene Schwerpunkte:
  · Leseförderung
· Rückenschule
· Naturwissenschaften
s. Anhang 18

3.3.2 Kooperation mit Schulen und anderen Partnern
Die Grundschule Darme arbeitet mit unterschiedlichsten Partnern zusammen:

  · Schulverbund
· weiterführende Schulen
· Förderschule Sprache und Hören, Carl-Orff
· Pädagogische Hochschule Emmen, Stenden Hogeschool
· Kindertagesstätten
· Eltern
· Kirchengemeinden
· Sportverein
· Polizei, Verkehrswacht
· Musikschule
· DRK
· LOGO
· ANF
Ein Konzept zur Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und der Grundschule Darme liegt vor.
s. Anhang 19.14

3.3.3 Gesundheitsförderung
Ein Konzept zur Gesundheitsförderung liegt vor. s. Anhang 20

3.3.4 Umgang mit Beschwerden
Ein Konzept zum Umgang mit Beschwerden liegt vor. s. Anhang 21

3.3.5 Mitwirkung und Verantwortungsbereiche
        der Schülerinnen und Schüler
Ein Konzept zur Schülermitverantwortung liegt vor. s. Anhang 22

3.3.6 SEIS 2008
Der Schule wird von allen Befragungsgruppen in hohem Maße bescheinigt, dass die Lehrer gegen körperliche und seelische Misshandlungen in der Schule vorgehen. Die Schüler bekunden das Gefühl, dass sie sich bei schulischen Problemen immer an jemanden wenden können und dass sie sich an ihrer Schule sicher fühlen.
Eltern und Lehrer sind davon überzeugt, dass die Elternschaft an Organisation und Durchführung des Schullebens beteiligt ist.
Bei den Unterstützungsangeboten für Eltern sehen Eltern Verbesserungs-möglichkeiten. Die Lehrer bestätigen der Schule intensive Öffentlichkeitsarbeit, allerdings wird diese von der Elternschaft nicht in gleichem Maße wahrgenommen.
s. Punkt 4.1 und 5

3.4 Schulmanagement (Qualitätsbereich IV)
Grundsätze zur Mittelverwendung liegen vor. s. Anhang 23

3.4.1 Unterrichtsorganisation
Grundsätze zur Erstellung der Stundenpläne, zum Schwimm- und Religionsunterricht liegen vor. s. Anhang 24

3.4.2 SEIS 2008
Das Kollegium und die Mitarbeiter/innen bestätigen der Schulleitung klare Vorstellungen in Bezug auf die zukünftige Entwicklung ihrer Schule.
Unterricht und Pausen werden an der Schule zur großen Zufriedenheit aller Befragtengruppen organisiert.
Umsetzung und Evaluation der Ziele und Aktivitäten der Schule werden durch die Schulleitung verantwortlich umgesetzt, und alle Lehrer und Mitarbeiter bestätigen, dass die Schulleitung zu ihrem Wort und ihren Zusagen steht.
Über die Verwendung der finanziellen Mittel an der Schule ist die Mehrheit der Eltern und Lehrer nach eigener Einschätzung informiert.

3.5 Lehrerprofessionalität (Qualitätsbereich V)

3.5.1 Unterrichtsbesuche und Mitarbeitergespräche
Ein Konzept zur Unterrichtsbesichtigung liegt  vor. s. Anhang 28.1

3.5.2 SEIS 2008
Die Fortbildung der Lehrer richtet sich an den Bedürfnissen der Schule und an ihren persönlichen Bedürfnissen aus. Sie setzen die Impulse aus den Fortbildungen in ihrem Unterricht um.
Alle Befragtengruppen bescheinigen ein harmonisches Arbeitsverhältnis im Kollegium der GS Darme und Teamarbeit ist üblich.
Ein Teil des Kollegiums bringt zum Ausdruck, dass kollegiale Beratung erwünscht ist. s. Punkt. 4.1. und 5

3.6 Ziele und Strategien der Schulentwicklung
     (Qualitätsbereich VI)

3.6.1 Evaluation

Zu den verschiedenen Arbeitsbereichen finden regelmäßig Evaluationsmaßnahmen statt, die der Schule ermöglichen ihre Stärken und Schwächen zu bilanzieren. Aufgrund der gewonnenen Rückmeldungen und Daten wie:

  · SEIS Befragung
· Vergleichsarbeiten
· Vergleiche der Klassenarbeiten mit den Arbeiten des Vorjahres
· Urkunden bei sportlichen Wettkämpfen
· Ergebnisse von Wettbewerben
· Eltern- und Schülerbefragungen

werden gelungene Vorhaben fortgesetzt, begonnene Maßnahmen – wenn nötig – verändert und neue Ziele formuliert.

3.6.2 SEIS
Alle Befragtengruppen bestätigen, dass sie gemeinsam am Erfolg der Schule arbeiten.
Organisation und Planung des Unterrichts laufen zur großen Zufriedenheit aller Befragtengruppen ab, und ein sehr hoher Anteil der Schüler macht deutlich, dass ihre Leistungen an der Schule anerkannt werden.
Sehr hohe positive Umfrageergebnisse ergeben sich im Zusammenhang mit Fragen zum Engagement des gesamten Kollegiums, in Bezug auf die Umsetzung des Schulprogramms und bezüglich der Planung der Schulentwicklung.
Den Umfrageergebnissen nach fühlt sich die Mehrheit des Kollegiums motiviert neue Ideen in die Schule mit einzubringen.
Das Kollegium gibt an, gemeinsam am Schulprogramm und an der Schulentwicklung zu arbeiten.

3.6.3 Befragung zur offenen Ganztagsschule 2009
Die Befragung zu Themen wie: Organisation des Ganztagsbereiches, Qualität des Mittagessens, Durchführung der Hausaufgabenbetreuung und Vielfalt des AG-Angebots ergibt eine durchweg positive Resonanz der befragten Schüler und Eltern. Schüler und Eltern bestätigen, dass das bestehende Angebot im Interesse der Kinder  liegt und sie gerne die AG´s besuchen. Ebenso wird bestätigt, dass die Hausaufgaben in Ruhe und in der vorgesehenen Zeit erledigt werden.
Die Lautstärke beim Mittagessen wurde von vielen Kindern bemängelt.


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4. Entwicklungsziele

Die Grundschule Darme befindet sich seit  dem Schuljahr 2005/2006 im Projekt „Eigenverantwortliche Schule“ und nimmt in diesem Rahmen an einer jährlichen Evaluation, der sogenannten „SEIS Befragung“ teil (s. Punkt 4.1 und 5). Diese wurde an der GS Darme erstmals im Juni 2006 durchgeführt. Es handelt sich um eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes der Schule auf der Basis des Qualitätsrahmens für Schulentwicklung in Niedersachsen.
An der SEIS-Befragung nehmen  Schüler des 3. Schuljahres und deren Eltern sowie alle Kollegen und Mitarbeiter der GS Darme teil. Die Befragungen werden jeweils im Frühjahr durchgeführt und von der schulischen Steuergruppe mit Hilfe des Schulentwicklungsberaters ausgewertet.
Die Ergebnisse der „SEIS Befragung“ werden den Eltern in geeigneter Form vorgestellt.


4.1 Schule

Folgerungen aus SEIS 2006
Entwicklungsziele werden in folgenden Bereichen angestrebt:
1) Informationsstrukturen werden mit den Mitarbeitern umgehend nachhaltig verbessert.
2) Lehrer verpflichten sich, im Laufe des Schuljahres 2007/2008 jeden Schüler mindestens 2 mal im Halbjahr den PC nutzen zu lassen (Medieneinsatz).
3) Innerschulische Evaluation: Die GS Darme vergleicht ab sofort die Klassenarbeiten mit denen des Vorjahres. Die Schulleitung führt ab sofort regelmäßig (2 Kollegen im Halbjahr) Unterrichtsbesuche durch. s. Anhang 22

Folgerungen aus SEIS 2007
Entwicklungsziele werden in folgenden Bereichen angestrebt:
1) Verbesserung der Informationsmöglichkeiten für die Eltern bis zum 26.4.2008 (Schulfest).
2) Hausaufgabenpraxis: Die Kollegen überprüfen ihre persönlichen Verfahrensweisen selbstkritisch. Sie achten darauf, dass Hausaufgaben genügend und rechtzeitig im Verlauf der Unterrichtsstunde erklärt und notiert werden. Überprüfung durch SEIS 2008.
3) Verbesserung der Informationen der Eltern über Stärken und Schwächen ihrer Kinder bis SEIS 2008.

Folgerungen aus SEIS 2008
Entwicklungsziele werden in folgenden Bereichen angestrebt:
1) Verbessern der Information der Eltern zur Schullaufbahnempfehlung zum Schuljahr 2009/2010.
2) Verbesserung der Informationsmöglichkeiten für die Eltern bis SEIS 2009.
3) Verbesserung der kollegialen Beratung ab sofort durch einen Hospitationsring.


Folgerungen aus SEIS 2009
Der SEIS Bericht 2009 wird im Herbst bearbeitet und ausgewertet.

Folgerungen aus SEIS 2011
Der SEIS Bericht brachte keine schwerwiegenden neuen Aspekte. Jedoch zeigte sich im Qualitätsbereich Lernen und Lehren, dass die Verwendung von Lerntagebüchern hilfreich wäre, die Schüler in ihrer Kompetenz des selbstgesteuerten Lernens zu stärken.
Entwicklungsziele werden daher in folgenden Bereichen angestrebt:

1) Verbesserung der  Eigenständigkeit und des selbstgesteuerten Lernens durch die Einführung eines Lerntagebuchs.

4.2 Schulverbund

Entwicklungsschwerpunkte  
Konkrete Maßnahmen
Umsetzung der Kerncurricula
Grundsätze der Leistungsbewertung in den einzelnen Fächern
Überschulische Fachkonferenzen in den einzelnen Fächern
Arbeit am Schulprogramm Konzeptarbeit auf Schulleiterebene
Aufteilung von Arbeitsschwerpunkten mit dem Ziel der Qualitätssicherung Sichtung der Aufgabenfelder und Verteilung auf Schulleiterebene
Personalentwicklungskonzept Erarbeitung eines Konzepts zur Personalplanung und –entwicklung innerhalb der einzelnen Schulen und im Verbund

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5. Maßnahmenplanung

Folgerungen aus SEIS 2006
1) Maßnahme: Mitarbeiterdienstversammlung mit Steuergruppe und Schulleitung, durchgeführt am 5.12.2006
Ergebnis: s. Protokoll (Diskrepanzen konnten behoben werden)
2) Maßnahme: Ab der 2. Hälfte des Schuljahres 2007/2008 arbeitet jeder Schüler ab Klasse 2 mindestens zweimal im Halbjahr im Unterricht mit dem PC. Zur Überprüfung des Zieles wird eine Klassenliste geführt. Alle Kollegen verpflichten sich, sich mit der aktuellen Lernsoftware der Schule zu beschäftigen. s. Anhang 4
3) Maßnahme: alle ab sofort

Folgerungen aus SEIS 2007
1) Maßnahme: Erstellung einer Pinwand durch das Kollegium zur Information und Beratung der Eltern bis zum Schulfest.
2) Maßnahme: Alle Kollegen überprüfen ihre persönlichen Verfahrensweisen selbstkritisch. Sie achten darauf, dass Hausaufgaben genügend und rechtzeitig im Verlauf der Unterrichtsstunde erklärt und notiert werden.
3) Alle Kollegen beginnen Kommentare unter Klassenarbeiten sowie Besprechungen an Elternsprechtagen mit einer positiven Aussage über das Kind.
Beim Schreiben der Zeugnisse wird besonders bei leistungsschwächeren Schülern darauf geachtet, eine Aussage über persönliche Stärken im Bereich „Interessen, Fähigkeiten, Fertigkeiten“ zu machen (alle Klassenlehrer ab 2008/2009).

Folgerungen aus SEIS 2008
1) Maßnahme: Klassenlehrer informieren schon zu Beginn des 3. Schuljahres 2009/2010 über die systematische Beratung zur Schullaufbahnempfehlung in Klassenstufe 4. s. Anhang 19.2
2) Maßnahme: Litfasssäule informiert seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 über Aktuelles aus dem Schulleben und Beratungsmöglichkeiten (verantwortlich: Schulleitung). Zum Beginn des Schuljahres Einrichtung einer schuleigenen Homepage. s. Punkt 1.3
3) Maßnahme: Mit Beginn des Schuljahres 2008/2009 wird ein Hospitationsring für alle Kollegen eingerichtet (Organisation durch die Schulleitung).

Folgerungen aus der  Befragung zum Ganztag
Maßnahme: Es wurden Filzgleiter unter den Stühlen angebracht. Eine Ausstattung des Raumes mit Blumen und Wanddekoration zur  Lärmreduktion ist angedacht und wird derzeit im AG-Angebot verwirklicht.

Folgerungen aus SEIS 2011
Maßnahme: Klassenlehrer der Klassen zwei bis vier erstellen ein an die Altersstufe der Kinder angepasstes Lerntagebuch, in dem jeder Schüler sein Lernen protokollieren kann. Das Lerntagebuch sollte regelmäßig, aber nicht zu festen Zeitpunkten zum Einsatz kommen. s. Anhang 6.

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6. Fortbildungskonzept

Fortbildung orientiert sich an den Entwicklungszielen der Schule und trägt wesentlich zur Umsetzung des Schulprogramms bei.

Dieses Fortbildungskonzept wird verstanden als Instrument zur Erkennung und Förderung von Kompetenzen und Fähigkeiten der Lehrer sowie zur qualifizierten Vorbereitung auf neue oder veränderte Aufgaben. Zielgerichtete Planung soll Fortbildung in die Entwicklungsprozesse der Schule integrieren. Sie wird verstanden als Daueraufgabe, die in der schulischen Arbeit verankert werden und in einen jährlich neu zu erstellenden Fortbildungsplan münden soll.

Das Konzept berücksichtigt folgende Aspekte:
  · Fortsetzung der Schulprogrammarbeit
· Überprüfung/Überarbeitung der Entwicklungsziele unserer Schule (SEIS)
· Erstellung der auf das Schuljahr bezogenen Arbeitspläne
· Ermittlung vorhandener Ressourcen
· die Ermittlung der Lehrerwünsche
· Ermittlung des Fortbildungsbedarfs
· Ermittlung qualifizierter Angebote
· Konkrete Fortbildungsplanung (Themen, Zeit, Personen)
· Implementierung der neu erworbenen Kompetenzen in das gesamte Kollegium
· Evaluation

Ausgehend von diesen Überlegungen werden für unsere Schule folgende Grundsätze zum Thema Fortbildung festgelegt:
  · Werden einzelne Teile des Schulprogramms erarbeitet oder überarbeitet, ist es Aufgabe der jeweiligen Arbeitsgruppe, die Frage „Ist hierfür Fortbildungsbedarf vorhanden?“ mit zu berücksichtigen.
· Nach der jährlich durchzuführenden Evaluation (SEIS) wird (ggf. mit Hilfe des   Schulentwicklungsberaters) überprüft, ob zu bestimmten Themen Projekte zur Qualitätsentwicklung   notwendig sind und ob hierfür Fortbildungsbedarf besteht. Dies ist Aufgabe der Steuergruppe.
· Die Ermittlung vorhandener Ressourcen übernimmt die Schulleitung.
· Ist der gesamte (absehbare) Fortbildungsbedarf für das nächste Jahr ermittelt, wird eine Prioritätenliste   erstellt und Angebote gesichtet, bzw. eingeholt und ein konkreter Fortbildungsplan erstellt.
· Nehmen Kollegen an Fortbildungsmaßnahmen /-veranstaltungen teil, informieren sie entweder   fachspezifisch (Fachkonferenz) oder das gesamte Kollegium (Gesamtkonferenz) sowie die Schulleitung   über die Inhalte. Projekte, die auf Grund von Fortbildungsmaßnahmen als sinnvoll erachtet werden, plant   und koordiniert die Steuergruppe.

Um dieses Konzept auf einer möglichst großen Basis umsetzen und verwirklichen zu können, zeit- und ressourcenorientiert arbeiten zu können, sowie „Expertenwissen“ für möglichst viele Kollegen zu nutzen, werden die oben beschriebenen Grundsätze/Maßnahmen so weit wie möglich von den im Schulverbund Lingen I/II zusammen arbeitenden Schulen gemeinsam durchgeführt. Die Koordination übernehmen die Schulleiter der beteiligten Schulen.
s. Anhang 29

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7. Qualitätssicherung

Ziel der Qualitätssicherung der Grundschule Darme ist, den bereits vorhandenen Standard zu erhalten und in Bezug zum Leitbild zu erweitern. Dies erfolgt durch interne Evaluation in Form der jährlichen SEIS Befragung. s. Punkt 3.6.1
Darüber hinaus nutzen wir folgende Möglichkeiten, um die von uns eingeleiteten Maßnahmen zu evaluieren: Elternbefragungen z.B. zur Einrichtung der offenen Ganztagsschule, Vergleichsarbeiten.

Anhang

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